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Eurochambres Economic Forum in Rom

Gestern und vorgestern habe ich am EEF (Eurochambres Economic Forum), das in diesem Jahr in Rom stattfand, teilgenommen. Ich war dort auf Einladung des EWN (Eurochambres Women Network) und habe den Ceu, unseren Unternehmerinnen-Club, in dessen Beirat ich Mitglied bin, vertreten.

Eurochambres Economic Forum in Rom

Abgesehen davon, dass sich Rom in seinem schönsten Herbstlicht zeigte, die Tagung im eleganten 19. Jahrhundert-Ambiente des Hotel Plaza stattfand und durch eine Abendveranstaltung im antiken Hadrianstempel (145 nach Christus und seit 1878 Sitz der römischen Börse und Handelskammer) abgerundet wurde, bot die Konferenz spannende Vorträge und Workshops. Und natürlich die Gelegenheit, sich mit vielen interessanten Menschen zu vernetzen.

Freya Lemcke Managing Director Representation to the EU, Birgit Arens Senior Project Officer at EUROCHAMBRES, Dr Cristina Barth Frazzetta

Eurochambres Economic Forum

Ulrika Dierhoff Chamber of commerce Sweden
Dr Cristina Barth Frazzetta, Olivia Liebert Chamber of Commerce Potsdam

Teilnehmer waren Delegationen aller Europäischen Handelskammern, deren Vertretung in Brüssel, Experten und Unternehmer. Ziel war es eine Vision für unternehmerische Zukunft im Umfeld von „Wirtschaftskriegen“ (Brexit; USA:China; USA:Europa) und drängenden Herausforderungen (neue Technologien/Digitalisierung; Umwelt/Nachhaltigkeit) zu entwerfen, die Abstimmung der Kammern im Hinblick auf die neue EU-Kommission sowie die Erhebung unternehmerischer Anforderungen und Bedürfnisse an ihre Kammern.

Highlights für mich waren:

  • Der Vortrag von Enrico Giovannini, Professor an der Universität von Rom und ehemaliger Arbeitsminister. Er hob ausschließlich darauf ab, dass Nachhaltigkeit gewinnbringendes Business bedeutet und nicht etwa Verlust. Er wies nach, dass Unternehmen, die in Nachhaltigkeit investieren, zwischen 15% (große Organisationen) und 5% (KMU) mehr Gewinn erzielen als solche, die dies nicht tun.

„Wir reden bei grüner Ökonomie über Geopolitik, Sozialpolitik und Business – alles vereint sich hier!“

  • Der Workshop des EWN. Auf Basis einer vorgestellten Studie setzten wir uns in Kleingruppen mit dem Thema Herausforderungen für weibliche Unternehmerinnen/Gründerinnen und wie die Kammern diese besser unterstützen können auseinander.

Wesentliche Ergebnisse: Abbau von Administration in der Gründungsphase respektive praktische Unterstützung dabei; konkrete Unterstützung bei der Erstellung eines Business-Plans, insbesondere für Kleinst-Unternehmen; Vermittlung von Mentoren – anfangs männliche (Finanzierungs-Phase), später weibliche (als Role-Model in der Umsetzung); Unterstützung bei der Vernetzung von „Working Mums“ (Plattform zur Abstimmung von gemeinsamer Kinderbetreuung u.ä.); Weiterbildungs-Angebote zu Präsenz/Präsentation, Führung/Delegieren.

  • Unternehmerinnen / Handelskammervertreterinnen aus Griechenland, Kroatien und Tschechien, deren Lösungsideen stets kreativ-unkonventionell waren und mit viel Passion in ihren Ländern umgesetzt wurden.
  • Junge Frauen, die praktisch unterstützende Internet-Plattformen wie „WeGate“ und „Eu4Eu“ins Leben gerufen und damit große Communities kreiert haben.

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